• Das nächste Treffen

    Unser nächstes Treffen findet am 26.02.’16 um 19h im Bahnhof Langendreer (Raum 6) statt.

    Eingeladen sind alle kritisch denkenden Menschen: Konfessionsfreie, Agnostiker, Atheisten, Humanisten, Freidenker, Skeptiker usw. aber auch interessierte Nochgläubige, die es sich trauen, jahrtausende alte Dogmen kritisch zu hinterfragen.

    Wir wollen aufklären & informieren – nicht missionieren, denn denken sollte schon jede*r selbst!

    Da “RiR” nicht nur einen Verband oder Verein vertritt, wäre schön, wenn sich unsere Vielschichtigkeit auch im Infomaterial widerspiegeln würde. Relevante Flyer und Prospekte sind also auf jeden Fall erwünscht! Rückfragen oder Kontakt bitte über: Mitteilung

    Beiträge zum redaktionellen Bereich bitte an: Redaktion (Veröffentlichung bleibt vorbehalten.)

    Der Zugang zu den Räumen ist leider nicht barrierefrei. Bei Bedarf bitten wir um Absprache.

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  • Karfreitag: Brian dieses Mal im Riff –
    der Bermudahalle in Bochum

    Filmfest gegen religiöse Bevormundung durch das Feiertagsgesetz
    Im vierten Jahr zeigt die Initiative “Religionsfrei im Revier” am Karfreitag den Film “Das Leben des Brian”. Näheres. Hiermit wird gegen die religiöse Bevormundung protestiert, die nach wie vor in unserer Gesellschaft in vielen Bereichen existiert und am Beispiel des Feiertagsgesetzes exemplarisch deutlich wird: Am Karfreitag sind durch das Gesetz alle unterhaltsamen Veranstaltungen verboten. Über 700 Filme stehen auf dem Index und dürfen an “stillen Feiertagen” nicht gezeigt werden. Tanz-Veranstaltungen sind verboten, Diskos müssen geschlossen bleiben.
    Die Stadt Bochum hat wegen der Filmvorführung am Karfreitag 2014 ein Bußgeld von 300 Euro verhängt. Im Widerspruchsverfahren ist die Strafe vom Amtsgericht auf 100 Euro reduziert worden. Auch hiergegen hat die Initiative vor dem Oberlandesgericht Berufung eingelegt.
    Im letzten Jahr konnten am Karfreitag viele Interessierte nicht an der Vorführung des Brian-Kultfilms teilnehmen, weil das Soziale Zentrum zu klein für den Besucherandrang war. Die diesjährige Filmvorführung wird vom RIFF in Bochum unterstützt. Das Leben des Brian wird kostenlos um 18 Uhr im riff – die Bermudahalle gezeigt. Anschließend um 20 Uhr ist ebenfalls kostenlos der Film “Rififi am Karfreitag” zu sehen. Auch der Film steht auf dem Index.
    Das Filmfest gegen das Feiertagsgesetz endet mit einem dritten verbotenen Film, der um 22 Uhr beginnt. Hierfür nimmt die Initiative noch Anregungen entgegen. Der Titel dieses Films wird rechtzeitig veröffentlicht.

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  • 100 Euro Wegezoll zum Bundesverfassungsgericht

    Die Initiative Religionsfrei im Revier ist heute einen Schritt weiter auf dem Weg zum Bundesverfassungsgericht gekommen. Dort soll dann entschieden werden, ob das Feiertagsgesetz NRW mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Das Feiertagsgesetz verbietet an stillen Feiertagen wie z. B.Karfreitag, “alle der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen”. Als Protest gegen diese religiöse Bevormundung wurde in den letzten drei Jahren am Karfreitag der Film “Das Leben des Brian” gezeigt. Die Stadt hatte daraufhin ein Bußgeld in Höhe von 300 Euro verhängt. Das Amtsgericht reduzierte heute das Bußgeld auf 100 Euro. (weiterlesen…)

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  • Kirchenrepublik Deutschland

    Carsten Frerk über den kirchlichen Einfluss auf die Politik

    Am 8. Dezember stellt Carsten Frerk um 19 Uhr im Bahnhof Langendreer, Studio 108 sein neues Buch vor: Kirchenrepublik Deutschland. Religionsfrei im Revier hat ihn eingeladen. In seinem Buch beschreibt Carsten Frerk erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik, wie die Kirchen systematisch Einfluss auf die Politik nehmen. Er stellt dar, welche Gremien dazu eingerichtet wurden (etwa die katholischen und evangelischen Büros), über welche Kanäle die Kirchen ihre Informationen erhalten, welche Strukturen begünstigen, dass politische Entscheidungen im Sinne der Kirchen ausfallen. Hierbei wird deutlich, dass die Kirchen – wo es um ihre ureigenen Belange als Organisationen geht – die erfolgreichsten Lobbyisten der Republik sind. Das Buch schafft Problembewusstsein für Ämterverquickung und „Seitenwechsler“, fordert Befangenheitsregeln für Parlamentsabgeordnete und thematisiert den „gekaperten Staat“.
    Carsten Frerk hat mehrere Bücher zu den kirchlichen Finanzen sowie den Sozialkonzernen verfasst, zuletzt das Violettbuch Kirchenfinanzen (2010) und Kirchenfinanzierung in Österreich (zus. mit Christoph Baumgarten, 2012). Von den Medien wird Carsten Frerk oft als Experte für kirchliche Strukturen und Finanzen angefragt.

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  • “The Life of Brian” vor Gericht

    Am Montag, den 14. 12. um 10 Uhr findet im Sitzungssaal C 48 des Bochumer Amtsgerichts die Hauptverhandlung in Sachen Bußgeld gegen die Initiative “Religionsfrei im Revier” wegen des Zeigens des Films  “Das Leben des Brian” am Karfreitag statt. Die Stadt Bochum hatte ein Bußgeld in Höhe von 300 Euro verhängt, weil die Initiative mit der Filmvorführung am Karfreitag gegen das Feiertagsgesetz NRW verstoßen haben soll. Das Gesetz verbietet es, am Karfreitag kollektiv fröhlich zu sein. Gegen diesen Bußgeldbescheid hatte die Initiative Einspruch eingelegt. Sie will gerichtlich klären lassen, ob eine solche klerikal motivierte Bevormundung mit den Versprechen des Grundgesetzes vereinbar ist, dass die Bundesrepublik ein weltanschaulich neutraler Staat sei, der Meinungsfreiheit garantiert. Ausführliches zu ‘Das Leben des Brian und das Feiertagsgesetz NRW’. update: Bericht in der WAZ Bochum

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  • Science Slam

    Science SlamWissen rockt!
    Der Science Slam bietet Studierenden und Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem unterhaltsamen 10-Minuten-Vortrag auf die Bühne zu bringen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente sind herzlich willkommen.

    Die Moderation von Dr. phil. Sebastian J. Bartoschek und das Engagement der Wissenschaftler*innen lassen einen informativen und unterhaltsamen Abend erwarten. Und am Ende entscheidet das Publikum, welche*r Slammer*in als Sieger*in nach Hause geht.

    Mo 26.10. 20 Uhr VVK 5 € AK 7 €, Tickets online: http://bahnhof-langendreer.de
    Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum – Tel. 0234-6871635

    Veranstaltet von Kulturbüro boSKop, Kulturzentrum Bhf. Langendreer & Religionsfrei im Revier

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  • Dortmund subventioniert den Ev. Kirchentag 2019 mit 2,7 Mill. Euro

    Erfahrungen in einem Rathaus
    von Berit&Manfred SuchRathaustür

    Wenn man das Dortmunder Rathaus betritt, weist bereits das Türschild mit dem Dortmunder Wappen darauf hin, welcher Geist in diesem Haus wirkt.

    Sternsinger dürfen ihre Segenswünsche sicher nicht erst seit 3 Jahren, wie die Schildchen ausweisen, dem Haus überbringen.
    Die drei Buschstaben, die im Christentum ursprünglich für die biblischen Märchengestalten der so genannten “Heiligen drei Könige”, Caspar, Melchior und Balthasar, stehen, sollen vor Unheil bewahren. (weiterlesen…)

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  • Presseerklärung vom 27. 8.’15

    Es bleibt dabei, das 11. Gebot lautet: “Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen”

    Religionsfrei im Revier appelliert an die Mitglieder des Finanzausschusses der Stadt Dortmund, keine auf einseitige Information beruhende Empfehlung zur Finanzierung des Ev. Kirchentags 2019 abzugeben.

    Wie die Dortmunder Ruhrnachrichten berichten, soll der Finanzausschuss der Stadt Dortmund nach Anhörung von Dr. Jörg Kopecz, Leiter der Finanzen und Organisation beim Deutschen Evangelischen Kirchentag, eine Empfehlung für einen Zuschuss der Stadt Dortmund in Höhe von 2,7 Mill. € (plus Sachleistungen) für die Ratssitzung am 03. 09. 2015 abgeben. (weiterlesen…)

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  • Appell an die Stadt Dortmund

    Religionsfrei im Revier appelliert vor der Entscheidung im Dortmunder Rat, den Ev. Kirchentag mit 2,7 Mill. Euro zu subventionieren, erneut an die Ratsmitglieder, eine Subventionierung abzulehnen.

    Wie bereits in dem offenen Brief der “Kunstaktion Das 11. Gebot” (Du sollst Deinen Kirchentag selbst bezahlen) ausführlich dargelegt, widerspricht eine Subventionierung einer Religionsgemeinschaft, die ohnehin bereits, allen Verfassungsbedenken zum Trotz, aus allgemeinen Steuermitteln alimentiert wird, eklatant rechtsstaatlichen Grundsätzen.
    Die fortschreitende Aushöhlung des Grundsatzes der Trennung von Kirche und Staat wird mit solcher Unterstützung eines Kirchentages vorangetrieben.
    Sämtliche Argumente, die für eine Subventionierung von Kirchentagen sprechen sollen und die im Finanzausschuss des Rates nach Art einer Verkaufsveranstaltung vorgestellt wurden, sind durch die Erfahrungen bei anderen Kirchentagen widerlegt. Die “Aktion Das 11. Gebot” hat Ihnen das ausführlich in dem Ihnen vorliegenden offenen Brief dargelegt. (weiterlesen…)

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