• Das nächste Treffen

    Das nächste Treffen der Religionsfreien findet am 27.3. um 19h im Kulturbahnhof Bochum-Langendreer (Raum 6) statt.

    Eingeladen sind alle kritisch denkenden Menschen: Konfessionsfreie, Agnostiker, Atheisten, Humanisten, Freidenker, Skeptiker usw. aber auch interessierte Nochgläubige, die es sich trauen, jahrtausende alte Dogmen kritisch zu hinterfragen.
    Wir wollen aufklären und informieren – aber nicht missionieren, denn denken sollte schon jeder selbst!

    Da “Religionsfrei im Revier” nicht nur einen Verband oder Verein vertritt, wäre es schön, wenn sich unsere Vielschichtigkeit auch im ausliegenden Infomaterial widerspiegeln würde. Relevante Flyer und Prospekte sind also auf jeden Fall erwünscht!

    Anreisemöglichkeiten und -wege findet man hier, Rückfragen oder Kontakt bitte über: Mitteilung@Religionsfrei-im-Revier.de
    Beiträge zum redaktionellen Bereich bitte an: Redaktion@Religionsfrei-im-Revier.de (Veröffentlichung bleibt vorbehalten.)
    Achtung! Der Zugang zu den Räumen ist leider nicht barrierefrei. Bei Bedarf bitten wir um frühzeitige Anmeldung.

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  • Gestrichenes am Karfreitag

    Die Ankündigung der Initiative Religionsfrei im Revier, am Karfreitag erneut den Film Das Leben des Brian zu zeigen, obwohl gegen die letztjährige Aufführung ein Bußgeld verhängt wurde, hat für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Am Montag filmte z. B. RTL im Sozialen Zentrum einen Bericht über das Treiben an Karfreitag. Das Programm am diesjährigen Karfreitag sieht folgendermaßen aus: Ab 19 Uhr wird die synchronisierte Fassung zu sehen sein. Um 21.15 läuft dann die Originalversion. Dazwischen werden ein paar Szenen gezeigt, die im Final Cut aus dem Film entfernt worden sind. Sie waren den FilmemacherInnen vor 36 Jahren doch zu brisant. Wer den Film gesehen hat, erinnert sich z. B. an das Suizidkommando in der Schlussszene. Dieser Auftritt ist eigentlich nur einzuordnen, wenn man die beiden gestrichenen Szenen kennt, die ursprünglich im Film vorgesehen waren. Die Initiative Religionsfrei im Revier versucht also, auch in der dritten Wiederholung ihrer kleinen Karfreitagsprovokation etwas Neues zu bieten.

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  • Brian am Karfreitag –
    300 Euro Strafe


    Die Initiative Religionsfrei im Revier hat vor etlichen Wochen einen Bußgeldbescheid der Stadt Bochum in Höhe von 300 Euro erhalten, weil sie am Karfreitag letzten Jahres zum zweiten Mal an diesem Feiertag den Film „Das Leben des Brian“ gezeigt hat. Das Feiertagsgesetz NRW verbietet das Vorführen des Filmes. Hier zwingt ein Landesgesetz alle Menschen, sich einen Tag lang depressiv zu verhalten und nichts Fröhliches gemeinsam zu unternehmen, weil vor knapp 2000 Jahren der Religionsstifter der Mehrheitskonfessionen der Überlieferung nach an ein Kreuz genagelt wurde. Die Initiative ist der Ansicht, dass eine Strafandrohung gegen Menschen, die sich nicht an dieses Gesetz halten, gegen zentrale Grundrechte der Verfassung verstößt. Sie wird den Film in diesem Jahr erneut am Karfreitag zeigen. (weiterlesen…)

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  • Wallfahrtsstadt Werl!

    Eine alte Geschichte von Marienverehrung und Hexenwahn!

    Eine nicht so alte Geschichte der Judenverfolgung in Werl!

    Eine neue Geschichte vom Verschweigen und einer Debatte um Erinnerungskultur, die den Begriff Kultur verhöhnt!

    Von Berit&Manfred Such

    Nach 350 Jahren Wallfahrt zur „Trösterin der Betrübten“ einer „Ringpfostenstuhlmadonna“, so die kunsttechnische Bezeichnung einer geschnitzten Holzfigur, hat die westfälische Kleinstadt Werl, am östlichen Rand des Ruhrgebietes, nun im 2. Anlauf den Zusatznamen „Wallfahrtsstadt“ erhalten.

    Das ist eigentlich ziemlich uninteressant und auch kaum von überregionalem Interesse. Interessant wird die Geschichte allerdings durch die Zusammenhänge der Werler Wallfahrt mit der „Hexenverfolgung“ und der damit verbundenen äußerst beschämenden Diskussion zur Werler „Gedenk- und Erinnerungskultur“. Eine Diskussion, in der die Zusammenhänge zwischen Marienverehrung und Hexenverfolgung verschwiegen werden. (weiterlesen…)

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  • Gott, die Welt und weitere Ungereimtheiten
    Das YouTube-Best-Of aus der Atheistenszene

    Am Sonntag, den 21. Dezember um 18 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstraße 2, 44791 Bochum.
    Die Gruppe Religionsfrei im Revier hat keine Mühen gescheut und die besten Köpfe der atheistischen Scene zusammengeholt: Zu Wort kommen Geistesgrößen wie: Richard Dawkins, Sam Harris, Christopher Hitchens, der Komiker George Carlin, die Protagonisten der Zeichentrickserie “Futurama” und Southpark u.v.a. In kurzweiligen kleinen Episoden zeigt der Biologe Martin Gossen sein Best of des atheistischen You-Tube- und Netzuniversums und präsentiert damit einen unterhaltsamen Abend voller kluger Gedanken, tiefsinniger Philosophie und Absurditäten rund um das Thema Gott, die Atheisten und die Welt.
    Das ganze findet im Rahmen eines „gemütlichen Beisammenseins zum Jahresende“ von  Religionsfrei im Revier statt. Es wird eine nudelige Speise und Salate geben. Alle aufgeklärten Geister sind willkommen!

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  • science slam

    Wissen rockt

    Der Science Slam bietet Studierenden und Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem unterhaltsamen 10-Minuten-Vortrag auf die Bühne zu bringen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente sind herzlich willkommen. Die Moderation des Journalisten und Science Slammer Sebastian Bartoschek und das Engagement verschiedener Wissenschaftler*innen lassen einen informativen und unterhaltsamen Abend erwarten. Und am Ende entscheidet das Publikum, welcher Slammer*in als Sieger*in nach Hause geht.

    s.a.: bahnhof-langendreer.de/science-slam.html

    Veranstaltet von boskop Kulturbüro,  Bahnhof Langendreer und Religionsfrei im Revier

    Eintritt: VVK: 5 € | AK: 7 € |
    Raum: Halle
    Einlasszeit: 19:30
    Ende:  

    Mo 17. November 2014 22:00

     

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  • Veranstaltung: Wie der Staat die Kirchen finanziert

    Violettbuch reloaded

    In die Frage der Öffentlichkeit von Kirchenfinanzen ist in den vergangen zwei Jahren Bewegung geraten. Nicht nur der „Protz-Bischof“ Tebartz van Elst, der es gar nicht war, hat Öffentlichkeit, Kirchenvolk und Medien aufgerüttelt, auch die (vorgebliche) Transparenz in der Veröffentlichung des Vermögens von Bistümern und Bischöflichen Stühlen werden Thema sein. Es wird im Vortrag viel Platz für Informationen und Erläuterungen sein, aber auch ein gerüttelt Spaß, den kirchlichen Finanz-Gralshütern dabei zuzusehen, wie sie meinen, etwas publik zu machen, was sie aber gar nicht tun und auch nicht wollen.

    Weiterlesen im Orginal: http://www.ibka.org/node/1327

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  • Gauck braucht Aufklärung

    Wenn man den Bundespräsidenten Gauck z. Z. erlebt, dann drängt sich der Eindruck auf, dass er niemanden hat, der ihm ehrlich sagt, welche ungeheure Zumutung er für Millionen von Menschen ist, die konfessionsfrei sind. Was bedeutet es für diese Menschen, dass sie mit einem Staatsoberhaupt leben müssen, das sein Arbeitsleben lang bezahlter Mitarbeiter einer christlichen Organisation war, deren Begründer, Martin Luther, der wahrscheinlich bedeutendste Antisemit vor Adolf Hitler war? Der Protestantismus ist Teil des Christentums, das verantwortlich ist für Kreuzzüge, Massenmorde und Hexenverbrennungen. Das Christentum hat sich durch Zwangstaufungen, Repression und Verfolgung Andersgläubiger durchgesetzt. Die beiden deutschen Großkirchen sind durch ihre Kollaboration mit dem Faschismus die einzigen Großorganisationen, die den Nationalsozialismus gestärkt überstanden haben. Wenn man überlegt, welche Macht auch mehr als 200 Jahre nach der Aufklärung das organisierte Christentum in unserer Gesellschaft noch hat, dann ist verständlich, dass immer mehr Menschen sich von diesem Staat abwenden, der zu Hundert Prozent von sich Christinnen und Christen nennenden Menschen regiert wird. Kein Kabinettsmitglied auf Bundes- oder Landesebene hat sich bisher von dem Unrechtsverhalten des Christentums distanziert.

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  • Franz Münterferings Debattenbeiträge zur Sterbehilfe

    Selbstbestimmung über den eigenen Tod ist Mist –

    so könnte man abgewandelt aus Münterferings Zitatensammlung (Opposition ist Mist) die Diskussionsbeiträge des SPD-Politikers Franz Münterfering zur Sterbehilfe und für ein Recht auf selbstbestimmtes Leben und Sterben nennen.

    Ein Kommentar nicht nur über Franz Münterferings Debattenbeiträge zur Sterbehilfe.

    on Manfred Such,

    Religionsfrei im Revier

    Wenn man Franz Münteferings Diskussionsbeiträge zum Thema Sterbehilfe in den letzten Wochen und besonders nach dem Tod von Udo Reiter verfolgt hat, sollte man sich ein Angebot, ihn live zu erleben, nicht entgehen lassen.

    Dieses Angebot gab es letzten Donnerstag (23. 10. 2014) im “Forum der Völker” in der westfälischen, vom Katholizismus geprägten Kleinstadt Werl in Westfalen. Das Forum der Völker nannte sich bis in die 1980er Jahre noch Missionsmuseum und wird vom sogenannten Orden der Franziskaner betrieben, die dort gleichzeitig das Geschäft mit der Wallfahrt zu einer Ringpfostenstuhlmadonna in der Werler Basilika betreiben. Mitveranstalter war die Werler Volkshochschule (VHS), die sich mit der Veranstaltungsreihe “Werler Gespräche” nicht unbedingt große Verdienste im Kampf gegen den Obskurantismus erworben hat.

    Die Veranstaltung war mit fast 150 Besucherinnen und Besuchern bei einem Eintrittsgeld von 5,- € ausverkauft. (weiterlesen…)

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