• Das nächste Treffen

    Unser nächstes Treffen findet am 22.04.’16 um 19h im Bahnhof Langendreer (Raum 6) statt.

    Eingeladen sind alle kritisch denkenden Menschen: Konfessionsfreie, Agnostiker, Atheisten, Humanisten, Freidenker, Skeptiker usw. aber auch interessierte Nochgläubige, die es sich trauen, jahrtausende alte Dogmen kritisch zu hinterfragen.

    Wir wollen aufklären & informieren – nicht missionieren, denn denken sollte schon jede*r selbst!

    Da “RiR” nicht nur einen Verband oder Verein vertritt, wäre schön, wenn sich unsere Vielschichtigkeit auch im Infomaterial widerspiegeln würde. Relevante Flyer und Prospekte sind also auf jeden Fall erwünscht! Rückfragen oder Kontakt bitte über: Mitteilung

    Beiträge zum redaktionellen Bereich bitte an: Redaktion (Veröffentlichung bleibt vorbehalten.)

    Der Zugang zu den Räumen ist leider nicht barrierefrei. Bei Bedarf bitten wir um Absprache.

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  • Wissen rockt!
    Der Science Slam bietet Studierenden und Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem unterhaltsamen 10-Minuten-Vortrag auf die Bühne zu bringen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente sind herzlich willkommen.

    Die Moderation des Kabarettisten und Autors Jens Neutag und das Engagement verschiedener Wissenschaftler*innen lassen einen informativen und unterhaltsamen Abend erwarten. Und am Ende entscheidet das Publikum, welcher Slammer*in als Sieger*in nach Hause geht.

    Di 3.5. 20 Uhr VVK 5 € AK 7 €, Tickets online: http://bahnhof-langendreer.de
    Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum – Tel. 0234-6871635

    Veranstaltet von Kulturbüro boSKop, Kulturzentrum Bhf. Langendreer & Religionsfrei im Revier

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  • Werler „Erinnerungskultur“ heißt nicht nur Erinnern sondern auch Verdrängen und Vergessen!

    Fünf Jahre Planung für ein paar Stolpersteine!
    Was hat Martin Luther damit zu tun?

    von Berit & Manfred Such, 10.04.’16

    Wie die westfälische Wallfahrtsstadt Werl die Vergangenheit der Judenverfolgung in der Stadt aufarbeitet und dabei die eigene Schande, wie sie die Juden aus der Stadt vertrieben haben, ausblendet. Der Genozid an über 70 Menschen aus Werl, die auch namentlich bekannt sind und innerhalb weniger Jahre als Hexen und Zauberer in der Stadt ermordet wurden, scheint ins Vergessen zu geraten.
    Im Dezember 2011 versprach der Werler Bürgermeister, für die Werler Opfer des Nazi-Terrors und für die in Werl denunzierten, verfolgten, gefolterten und schließlich in Werl bestialisch ermordeten Opfern der sogenannten Hexenverfolgung eine würdige Gedenkkultur zu schaffen.
    Wie die Werler Presse berichtete, sei man, nun nach Jahren des Ringens, gravierend weitergekommen und das Vorgehen festgezurrt. (weiterlesen…)

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  • extra3

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  • Karfreitag als Arbeitstag für Atheisten

    Da taucht doch dieser Tage von religiöser Seite immer wieder der Vorwurf auf, wir hätten gefälligst konsequent zu sein, wenn wir schon am Feiertagsgesetz rütteln, und sollten doch an den kirchlichen Feiertagen durcharbeiten.

    Hier ist zuerst einmal anzumerken, dass unsere “Brian-Aktion” sich NICHT gegen die christlichen Feiertage richtet, sondern gegen das Diktat der Ruhe und Besinnlichkeit an den sogenannten “stillen” Feiertagen.

    Vor nicht mal 50 Jahren war die deutsche Bevölkerung zu über 90% religiös in den beiden “Amtskirchen” gebunden und das Verständnis für stille Feiertage im Lande somit nahezu ungetrübt.

    Der ursprünglich höchste evangelische Feiertag wurde zu Zeiten konfessioneller Rivalität in Deutschland schon bald zu einem allgemein gültigen stillen Feiertag erklärt. Dies mag wohl im Zeichen von Ökumene notwendig gewesen sein, denn es gibt Anekdötchen, die von aus Bosheit Rasen mähenden Katholiken berichten, allein um den Protestanten von nebenan zu ärgern. Im rein katholischen Ausland, wie z.B. Österreich oder Italien ist der Karfreitag aber auch ein normaler Arbeitstag.

    Aufgrund des demografischen Wandels, der sich nicht nur durch die Abkehr vieler von ihrer Kirche bemerkbar macht, sondern auch durch eine immer vielseitigere Orientierung und Vermischung der Weltanschauungen und Ideologien, kann es unserer Meinung nach nicht sein, dass eine Bevölkerungsgruppe, die rapide auf einen Minderheitenstatus zurast, dem Großteil der Mitmenschen diktiert, wie und dass sie sich in ihrem Sinne zu verhalten haben. (weiterlesen…)

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  • Fluchtgrund Atheismus

    21.4. 19h, Vortrag + Diskussion mit Ahmed Nadir
    (zweisprachig: Englisch/Deutsch)
    Bfh. Langendreer (Raum 6)
    -Eintritt frei-

    Die Fluchtursachen der Menschen, die gezwungen sind ihr Land zu verlassen, sind sehr unterschiedlich. Auch der Unglaube kann in vielen Teilen der Welt ein Risiko darstellen; so beispielsweise in Bangladesch. Anfang 2013 richtete die Regierung Bangladeschs ein Komitee von neun islamischen Geistlichen ein, welches Internet-Aktivisten identifizieren soll, die sich auf Facebook oder in Blogs kritisch über den Islam oder den Propheten Mohammed äußern. Die Arbeit des Komitees besteht vor allem darin, Namenslisten von angeblichen Feinden des Islam zu veröffentlichen.

    Der Aktivist und Unternehmer Ahmed Nadir berichtet, welchen Gefahren Atheisten in Bangladesch ausgesetzt sind, was ihn bewogen hat 2013 aus seiner Heimat zu fliehen und Asyl in Deutschland zu beantragen. Zudem wird er auf weitere internationale Beispiele von säkular/atheistischen Menschen eingehen. Er plädiert für eine internationale solidarische Bewegung und Unterstützungsstrukturen, die diesen Menschen Hilfe bieten, denn nicht zuletzt sind die Erfahrungen mit dem deutschen Asylsystem belastend. Neben der zermürbenden Ungewissheit über die eigene Zukunft während des Asylverfahrens kommt die Isolation im Asylbewerberheim selbst. Denn Kontakt zur Außenwelt oder zu Menschen mit ähnlichen Überzeugungen gibt es zunächst fast keinen, auch die Mehrheit der Heimbewohner steht Menschen mit atheistischen Haltungen eher skeptisch bis ablehnend gegenüber. Hier sollte eine säkulare Bewegung ansetzen und Unterstützung leisten.

    Veranstaltet von Religionsfrei im Revier und Bahnhof Langendreer

    Fluchtgrund Atheismus – Flyer

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  • RIFF AM KARFREITAG

    riff-Plaka

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  • Karfreitag: Brian dieses Mal im Riff –
    der Bermudahalle in Bochum

    Filmfest gegen religiöse Bevormundung durch das Feiertagsgesetz
    Im vierten Jahr zeigt die Initiative “Religionsfrei im Revier” am Karfreitag den Film “Das Leben des Brian”. Näheres. Hiermit wird gegen die religiöse Bevormundung protestiert, die nach wie vor in unserer Gesellschaft in vielen Bereichen existiert und am Beispiel des Feiertagsgesetzes exemplarisch deutlich wird: Am Karfreitag sind durch das Gesetz alle unterhaltsamen Veranstaltungen verboten. Über 700 Filme stehen auf dem Index und dürfen an “stillen Feiertagen” nicht gezeigt werden. Tanz-Veranstaltungen sind verboten, Diskos müssen geschlossen bleiben.
    Die Stadt Bochum hat wegen der Filmvorführung am Karfreitag 2014 ein Bußgeld von 300 Euro verhängt. Im Widerspruchsverfahren ist die Strafe vom Amtsgericht auf 100 Euro reduziert worden. Auch hiergegen hat die Initiative vor dem Oberlandesgericht Berufung eingelegt.
    Im letzten Jahr konnten am Karfreitag viele Interessierte nicht an der Vorführung des Brian-Kultfilms teilnehmen, weil das Soziale Zentrum zu klein für den Besucherandrang war. Die diesjährige Filmvorführung wird vom RIFF in Bochum unterstützt. Das Leben des Brian wird kostenlos um 18 Uhr im riff – die Bermudahalle gezeigt. Anschließend um 20 Uhr ist ebenfalls kostenlos der Film “Rififi am Karfreitag” zu sehen. Auch der Film steht auf dem Index.
    Das Filmfest gegen das Feiertagsgesetz endet mit einem dritten verbotenen Film, der um 22 Uhr beginnt. Hierfür nimmt die Initiative noch Anregungen entgegen. Der Titel dieses Films wird rechtzeitig veröffentlicht.

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  • 100 Euro Wegezoll zum Bundesverfassungsgericht

    Die Initiative Religionsfrei im Revier ist heute einen Schritt weiter auf dem Weg zum Bundesverfassungsgericht gekommen. Dort soll dann entschieden werden, ob das Feiertagsgesetz NRW mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Das Feiertagsgesetz verbietet an stillen Feiertagen wie z. B.Karfreitag, “alle der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen”. Als Protest gegen diese religiöse Bevormundung wurde in den letzten drei Jahren am Karfreitag der Film “Das Leben des Brian” gezeigt. Die Stadt hatte daraufhin ein Bußgeld in Höhe von 300 Euro verhängt. Das Amtsgericht reduzierte heute das Bußgeld auf 100 Euro. (weiterlesen…)

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