• Das nächste Treffen

    Unser nächstes RiR-Treffen im Bahnhof Langendreer (Raum 6) findet am 28.10.’16 um 19 h statt. Unser nächster Sonntagstreff (mit Frühstücksbuffet) ist am 9.10.’16 um 11 h im Sozialen Zentrum.
    Eingeladen sind alle kritisch denkenden Menschen – auch interessierte Nochgläubige, die es sich trauen, jahrtausende alte Dogmen zu hinterfragen.

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  • Die Grenzen der Toleranz

    Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen
    Michael Schmidt-Salomon liest und spricht mit Volker Panzer

    BuchcoverDie offene Gesellschaft hat viele Feinde. Die einen streiten für Allah, die anderen für die Rettung des christlichen Abendlandes, letztlich aber verfolgen sie das gleiche Ziel: Sie wollen das Rad der Zeit zurückdrehen und vormoderne Dogmen an die Stelle individueller Freiheitsrechte setzen.

    Wie sollen wir auf diese doppelte Bedrohung reagieren? Welche Entwicklungen sollten wir begrüßen, welche mit aller Macht bekämpfen? Michael Schmidt-Salomon erklärt, warum die grenzenlose Toleranz im Kampf gegen Demagogen auf beiden Seiten nicht hilft und wie wir die richtigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Freiheit zu verteidigen.

    Michael Schmidt-Salomon, Dr. phil., ist Philosoph und Schriftsteller sowie Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung. Laut dem Global Thought Leader Index zählt er zu den einflussreichsten Ideengebern im deutschsprachigen Raum. Zuletzt erschienen von ihm Jenseits von Gut und Böse, Leibniz war kein Butterkeks (mit Lea Salomon), Keine Macht den Doofen und Hoffnung Mensch. schmidt-salomon.de

    Volker Panzer ist ein deutscher Journalist und Herausgeber des Humanistischen Pressedienstes. Er studierte Soziologie, Literaturwissenschaft und Pädagogik und war Reporter, Filmemacher und Redaktionsleiter beim ZDF u. a. für die Formate aspekte und Terra X sowie die Sparte Kultur und Gesellschaft, außerdem leitete er die Redaktion Kunst und Publizistik beim Deutschlandsender Kultur. Von September 1997 bis Juni 2012 leitete und moderierte er das nachtstudio im ZDF. volkerpanzer.de

    6.10., 20h, Zentralbibliothek Essen, Hollestr. 3 (Gildehof), 45127 Essen stadtbibliothek-essen.de Eintritt: 6 / 8 € (Vorverkauf / Abendkasse), Karten-Vormerkliste per Telefon unter 0201-8842420, per Fax unter 0201-8842003 oder per Mail unter oeffentlichkeitsarbeit@stadtbibliothek.essen.de

    Die Buchpremiere wird veranstaltet vom Literaturbüro Ruhr e.V., in Kooperation mit der Stadtbibliothek Essen und Religionsfrei im Revier. ausgebootet.eu

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  • Mina Ahadi zum Thema
    “Frauenrechte und Islam”

    Mina Ahadi findet, Religionen sollten Privatsache sein - Foto: Maxi Braun, trailer

    Die gestrigen Veranstaltung im Bahnhof Langendreer mit Mina Ahadi zum Thema “Frauenrechte und Islam” fand großes Interesse und sorgte wie erwartet für eine lebhafte Diskussion. Maxi Braun berichtet im Online-Angebot von trailer ausführlich darüber:  Marx und Minirock.

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  • Ketzerisches am Sonntag

    Am kommenden Sonntag, den 14. August gibt es um 11.00 Uhr ein Treffen der Initiative Religionsfrei im Revier im Sozialen Zentrum, Bochum, Josephstr. 2. Hier wollen gottlos glückliche Menschen in Zukunft immer am zweiten Sonntag im Monat zur gleichen Zeit am selben Ort  in lockerer Runde über Aufklärerisches diskutieren oder über Klerikales lästern. Beim ersten Treffen soll soll u. a. über einen Beitrag gesprochen werden, den das ZDF kürzlich über die Initiative Religionsfrei im Revier gesendet hat.  Außerdem gibt es ein paar Kostproben aus dem Buch von Martin Luther: “Von den Juden und ihre Lügen”.  Hitler hat Luther schließlich folgendermaßen gewürdigt: „Luther war ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach der die Dämmerung; sah er den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen.” Die Initiative Religionsfrei im Revier will im nächsten Jahr, wenn die ev. Kirche ihren Konfessionsgründer Luther feiert, hinterfragen, ob z. B. öffentliche Plätze, Straßen und Einrichtungen weiter nach einem Menschen benannt  werden sollen, der so viele Ungeheuerlichkeiten von sich gegeben hat. O-Ton Luther über die Juden: “Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich. Zum andern, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre.”

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  • Gottlos glücklich

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  • Frauenrechte und Islam

    Kopftuch und Scharia…

    Die Menschenrechtsaktivistin Mina Ahadi, Mitbegründerin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE), re­fe­rie­rt zum Thema „Frauenbild im Islam“.

    Mina Ahadi (Foto)Mina Ahadi wurde 1956 im Iran geboren und war lange Zeit in der linken Opposition gegen den Schah aktiv. Ende 1980 wurden ihr Mann sowie 5 Bekannte festgenommen und hingerichtet. Sie selbst wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Sie gründete das Internationale Komitee gegen Steinigung (ICAS) und das Internationale Komitee gegen Hinrichtungen (ICAE).

    21.9., 19 Uhr Studio108 / Bahnhof Langendreer Eintritt frei

    Veranstaltet von Religionsfrei im Revier und Bahnhof Langendreer

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  • Verfassungsbeschwerde gegen das Feiertagsgesetz eingereicht

    Die Initiative Religionsfrei im Revier hat vor dem Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde gegen das Feiertagsgesetz NRW eingereicht. Um darauf hinzuweisen, in wie vielen Bereichen in Deutschland immer noch gegen die vom Grundgesetz gebotene Trennung von Staat und Kirche verstoßen wird, hat die Initiative mit Bedacht seit mehreren Jahren am Karfreitag den Film “Das Leben des Brian” gezeigt. Das Feiertagsgesetz NRW verbietet am Karfreitag “alle nicht öffentlichen unterhaltenden Veranstaltungen außerhalb von Wohnungen bis zum nächsten Tag 6 Uhr”. An diesem Tag dürfen z. B. mehr als 750 Filme nicht einmal in geschlossener Gesellschaft gezeigt werden.
    Die Initiative will vor dem Verfassungsgericht erreichen, dass diese staatliche Bevormundung mit kirchlichen Normen beendet wird. Der pluralistische Geist des Grundgesetzes verbiete es, alle Menschen unserer Gesellschaft an einem Feiertag zu zwingen, auf jede Form von kollektiver Unterhaltung zu verzichten. Die Verbindlichmachung religiöser Normen für alle Mitglieder einer Gesellschaft zeichne das Gebaren von fundamentalistischen Staaten aus. Ein freiheitlicher Staat, wie ihn das Grundgesetz definiert, habe im Gegenteil die Aufgabe, den Einzelnen vor der Übergriffigkeit von Religionsgesellschaften zu schützen und die freie Entfaltung der individuellen Freiheit zu garantieren.
    Eine Chronologie Auseinandersetzung um das Feiertagsgesetz & Das Leben des Brian
    Die Verfassungsbeschwerde im Wortlaut

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  • (Mini-)Science Slam

    Wissen rockt! bei Bochum Total

    Unser Science-Slam gibt ein Mini-Gastspiel bei Bochum Total. Die Sinologin und Japanologin Jutta Teuwsen aus Dortmund und der Bochumer Chemiker Dr. Jörg Koßmann werden aus Wissenschaft brillante Unterhaltung machen und das in jeweils nur zehn Minuten. Jutta Teuwsen wird ihre Zeit nutzen, um uns zeigen, dass die Japaner sexuell nicht absonderlicher sind als wir Europäer und warum wir den Eindruck haben, dass es anders ist. Jörg Koßmann wird uns erklären, wie man Supermaterialien entwickelt, die Extremes aushalten und wir zum Beispiel nicht fürchten müssen, dass unser Malle-Urlaub wegen Triebwerkschmelze buchstäblich ins Wasser fällt.

    14.7.’16, 17:45-18:15 Uhr, Trailer Wortschatz Bühne, Bochum-Total.de

    Wissen rockt! ist ein gemeinschaftliches Projekt vom Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Religionsfrei im Revier und dem Kulturbüro boskop des Akafö der Ruhruniversität Bochum.

    Update: Dr. Cosi musste leider absagen, dafür tritt Darius Rupalla mit “Drugs going Retard” auf.

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  • Der Weg nach Karlsruhe ist frei

    Verfassungsbeschwerde gegen das Feiertagsgesetz NRW
    Das Oberlandesgericht Hamm hat das Urteil des Bochumer Amtsgericht bestätigt, wonach ein Mitglied der Initiative Religionsfrei im Revier 100 Euro Bußgeld zahlen soll, weil er gegen das Feiertagsgesetz NRW verstoßen hat. Die Initiative zeigt seit 2013 regelmäßig am Karfreitag den Film das “Leben des Brian” gezeigt. Das Feiertagsgesetz NRW verbietet am Karfreitag jede Form von Unterhaltungsveranstaltung. Mehr als 750 Filmen stehen z. B. auf dem Index und dürfen nicht gezeigt werden. Die Filmvorführung war von Anfang an als gezielter Verstoß gegen das Feiertagsgesetz beabsichtigt. Die gesetzlich geregelte klerikale Bevormundung verstößt nach Ansicht der Initiative elementar gegen die Grundrechte auf Religions-, Kunst- und Meinungsfreiheit. Ziel ist es, das Feiertagsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht zu Fall zu bringen. Hierzu mussten zunächst die Möglichkeiten des normalen Rechtsweges ausgeschöpft werden. Das ist nun erreicht. Das Oberlandesgericht Hamm hat den “Antrag auf Zulassung der Rechtsbeschwerde” gegen das Urteil “als unbegründet verworfen”. Die Initiative kann jetzt ihre Verfassungsbeschwerde einreichen.
    Das Urteil des OLG Hamm
    Medienresonanz auf die OLG-Entscheidung

    Ein bo-special zu ‘Das Leben des Brian und das Feiertagsgesetz NRW’

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