Donnerstag, 24. April 2014

Das nächste Treffen

Das nächste Treffen der Religionsfreien findet am 25.04. um 19h im Kulturbahnhof Bochum-Langendreer (Raum 6) statt.

Eingeladen sind alle kritisch denkenden Menschen: Konfessionsfreie, Agnostiker, Atheisten, Humanisten, Freidenker, Skeptiker usw. aber auch interessierte Nochgläubige, die es sich trauen, jahrtausende alte Dogmen kritisch zu hinterfragen.
Wir wollen aufklären und informieren – aber nicht missionieren, denn denken sollte schon jeder selbst!

Da “Religionsfrei im Revier” nicht nur einen Verband oder Verein vertritt, wäre es schön, wenn sich unsere Vielschichtigkeit auch im ausliegenden Infomaterial widerspiegeln würde. Relevante Flyer und Prospekte sind also auf jeden Fall erwünscht!

Anreisemöglichkeiten und -wege findet man hier, Rückfragen oder Kontakt bitte über: Mitteilung@Religionsfrei-im-Revier.de
Beiträge zum redaktionellen Bereich bitte an: Redaktion@Religionsfrei-im-Revier.de (Veröffentlichung bleibt vorbehalten.)
Achtung! Der Zugang zu den Räumen ist leider nicht barrierefrei. Bei Bedarf bitten wir um frühzeitige Anmeldung.


Karfreitag im Sozialen Zentrum Bochum
Always look on the bright side of life

Es war eine eindrucksvolle Demonstration gegen klerikale Bevormundung. Die Initiative Religionsfrei im Revier hatte in das Soziale Zentrum Bochum geladen, um den Film Das Leben des Brian zu zeigen und damit gegen das Feiertagsgesetz NRW zu verstoßen. Dieses Gesetz verbietet an stillen Feiertagen jede organisierte Fröhlichkeit. Selbst wenn keine Christenseele gestört wird, droht das Gesetz mit Strafe, wenn zum Beispiel die Filmkomödie Das Leben des Brian gezeigt. Zur ersten Aufführung des Films an diesem Abend in deutscher Sprache kamen mehr BesucherInnen als Platz im Saal des Sozialen Zentrums vorhanden ist. Viele blieben im Thekenraum und waren gespannt, ob die Staatsmacht erscheint und gegen die Filmvorführung einschreitet. Radio Bochum hatte in einer Meldung über die geplante Veranstaltung berichtet und angedeutet, dass das Ordnungsamt Kontrollen angekündigt habe. An diesem Abend gab sich jedenfalls niemand als Kontrolleti vom Ordnungsamt zu erkennen. Auch die zweite Filmvorführung, dieses Mal in englischer Sprache, fand erstaunlich viele ZuschauerInnen. Das Fazit der Initiative Religionsfrei im Revier: Der Kampf gegen klerikale Vorschriften ist immer mühsam und zäh gewesen, aber nur selten hat er soviel Spaß gemacht, wie bei den Karfreitagsaktionen: Always look on the bright side of life!


Karfreitag, 18. April, 19 Uhr im Sozialen Zentrum in Bochum

Das Leben des Brian

Demonstration gegen religiöse Bevormundung

Die Initiative Religionsfrei im Revier wird auch in diesem Jahr am Karfreitag den Film „Das Leben des Brian“ im Sozialen Zentrum in Bochum zeigen. Im letzten Jahr hatte die Filmvorführung zu einem Bußgeldverfahren der Stadt Bochum geführt, weil dies ein Verstoß gegen das Feiertagsgesetz NRW darstellt. Hierbei wurden den Veranstaltern anfänglich ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro angedroht. Das Feiertagsgesetz verbietet z. B. auch Menschen, die mit den christlichen Kirchen nichts zu tun haben, am Karfreitag jede Form von gemeinsamem Spaß und Unterhaltung (“alle der Unterhaltung dienenden Veranstaltungen”).
Die Initiative Religionsfrei im Revier wird den Film trotz dieses Verbotes vorführen, um dagegen zu protestieren, dass es nach wie vor eine Vielzahl von überkommenen klerikalen Vorschriften in deutschen Gesetzen und Verordnungen gibt. Jörg Schnückel, der Sprecher der Initiative: „Es sei eigentlich ein Merkmal von fundamentalistisch religiös geprägten Staaten, dass religiöse Vorschriften für das private Verhalten von Bürgerinnen und Bürger verbindlich gemacht werden. mehr… »


Atheistische Richard-Dawkins-Bekenntnisschule in den Startlöchern

http://www.kurzebeinekurzewege.de/atheistische-richard-dawkins-bekenntnisschule-den-startloechern/

Bonn, 1. April 2014

Neben den bestehenden 879 katholischen, 94 evangelischen und 2 jüdischen Bekenntnisgrundschulen soll zum Schuljahr 2015/16 erstmals eine staatliche atheistische Grundschule (AGS) den regulären Schulbetrieb aufnehmen. Wie die Giordano-Bruno-Stiftung und der Koordinierungsrat säkularer Organisationen mitteilten, haben das Land NRW und die Stadt Düsseldorf als Träger der neuen Einrichtung grünes Licht für die “Richard-Dawkins-Grundschule” gegeben, die wie die anderen Bekenntnisschulen im Bundesland zu hundert Prozent aus allgemeinen Steuermitteln finanziert wird. Bis 2020 sollen weitere 12 solcher Schulen folgen. mehr… »


Evolution – Vince Ebert

Vince Ebert

Der Wissenschaftskabarettist Vince Ebert beschäftigt sich in seinem neuen Programm mit dem größten Thema überhaupt: dem Geheimnis des Lebens! Vor rund 3,5 Milliarden Jahren entstand die erste Lebensform in einem ölig-schleimigen Tümpel, quasi die Vorform eines Versicherungsvertreters.

Wir haben uns gegen Dinosaurier, Säbelzahntiger und Pestviren durchgesetzt. Selbst Lehmann-Brothers, Fernsehköche und Doku-Soaps konnten uns nicht aus der Bahn werfen. Inzwischen hat der Mensch keine natürlichen Feinde mehr. Bis auf die eigene Verwandtschaft natürlich. Was also ist der Schlüssel zur einzigartigen Karriere des Homo sapiens? Warum entwickeln wir Mondraketen, Antibiotika und Reisezwiebelschneider?

Wir haben das Higgs-Teilchen gefunden, kennen die Größe des Universums und sind sogar fähig, uns mit Nuklearwaffen selbst zu zerstören. Das soll uns ein Schimpanse erst mal nachmachen!

Vince Ebert gibt naturwissenschaftlich fundierte Antworten und erklärt, warum die Natur Sex erfunden hat, ob wir jemals unsterblich werden können und ob der Musikantenstadl mit der Evolutionstheorie vereinbar ist.

Wann: So. 2. Mär. ’14, 19h – Einlass: 18:30h
Wo: Kulturzentrum Bhf. Langendreer, Wallbaumweg 108, DE-44894 Bochum – Bahnhof-Langendreer.de
Eintritt: VVK: 19 € | AK: 23 € | Erm: 19 €
Kartenvorverkauf: café endstation.kino, ticketscript, eventim oder 0209/1477999
Veranstalter: www.Vince-Ebert.de


Richtschnur

Zum „WORTLAUT“ der Westfälischen Rundschau Dortmund vom 24. 01. 2014 erklärt Religionsfrei im Revier:

 

Was Frau Beer den Kirchen als Richtschnur für die Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften mit auf den Weg geben will, meint sie doch wohl nicht wirklich ernst?

Die Bibel ist und war schon immer die Richtschnur der Kirchen für ihre Politik, Moral und Ethik!

Es dürfte auch Frau Beer nicht entgangen sein, dass die Bibel für Sklavenhaltung, Frauendiskriminierung, Feudalismus und Gehorsam steht, um nur die Bereiche anzuführen, die die Rechte der ArbeitnehmerInnen in Kirchenbetrieben tangieren könnten.

Völkermord und Androhung ewiger Folter, die die Predigten von Nächsten- und Feindesliebe zu leeren Worten werden lassen und ebenfalls aus der Bibel abzuleiten sind, wären in anderen Zusammenhängen zu diskutieren.

Richtschnur für die Zusammenarbeit zwischen Kirchen und Gewerkschaften sollten Demokratie, Gleichberechtigung und Humanismus sein – die Werte der Aufklärung!

Das zu sagen, hätte einer aufgeklärten Politikerin (?) besser zu Gesicht gestanden!

Solchen „Wortlaut“ unkommentiert oder überhaupt zu veröffentlichen, dürfte auch nicht unbedingt das Merkmal einer kritischen Presse sein.

 

Berit&Manfred Such, Religionsfrei im Revier, Dortmund


Über Schwulsein und Homophobie 24.01.14

Überlegungen von E. Brand ( 87 J. )

 

Grundsätzlich wird es Zeit, dass das Thema des verschiedenen Sexualverhaltens der Menschen im Focus der Öffentlichkeit steht und ohne Angst diskutiert werden kann.

Zur Zeit sind es die Anhänger der christlichen Kirchen, die fordern, dass über das Thema der Homosexualität in Schulen nicht aufgeklärt werden soll.

 

Theologische Betrachtung:

1. Seit der Frühzeit der drei monotheistischen Religionen wird Schwulsein verfolgt und von Gott sogar mit dem Tode bestraft.

Wenn Gott den Menschen erschaffen hat, wie in der Bibel behauptet wird, so ist dem Schöpfer wohl ein „Versehen“ unterlaufen, indem er nämlich diesen abartigen Menschen zugelassen hat. Weil Gott aber „allmächtig“ ist, dürften die Christen eigentlich nicht an seiner so erhabenen Schöpfung herummäkeln. Wenn sie es aber trotzdem tun, wie in diesem Fall des „Ausrutschers“, geben die Gläubigen zu, dass Gott nicht allmächtig ist.

Widersprüchlich ist, wie so oft in der Bibel, dass Gott auf der einen Seite die Liebe gleichgeschlechtlicher Partner bei seiner Schöpfung zulässt (auch in der Pflanzenwelt), auf der anderen Seite sie als Sünde erklärt und mit dem Tode bestraft.

2. Homophobie heißt: Ablehnung durch Abwertung.

Ich kenne schwule Männer, die besonders Frauen gegenüber stets höflich, zuvorkommend und hilfsbereit sind, was man von manchen Ehemännern nicht immer behaupten kann. Wie und mit wem Homosexuelle ihre Sexualtriebe befriedigen, geht mich rein gar nichts an, solange sie mich und ihre Umgebung nicht stören.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“ Großartige Bibelsprüche werden mal wieder

nicht in die Tat umgesetzt. Auch Schwule und Lesben sind Gottesgeschöpfe und damit meine Nächsten. Wieso nimmt sich die Kirche das Recht, ihre Brüder und Schwestern abzuwerten? mehr… »


Aufsatz von Armin Schreiner

Grundsätzliche Überlegungen zur Erkenntnis – Armin Schreiner, 2014

Oft stellt sich in philosophischen oder religiösen Diskussionen die Frage, was wir über die Welt, in der wir leben, wissen oder wissen können. Dieser Aufsatz soll die Frage beantworten und gleichzeitig anwendbare Definitionen für einige Begriffe liefern, die in o.g. Diskussionen häufig uneinheitlich verwendet werden. Abschließend wird eine Aussage über den Sinn des Lebens möglich.

Die folgenden Ausführungen gelten für den Fall, dass eine objektive Realität außerhalb von uns selbst existiert. Sollte es z.B. mehrere Realitäten geben, noch dazu subjektiv unterschiedliche, frei von Überschneidungen, wäre jegliche Erkenntnis nur für Wenige bzw. den Einzelnen zugänglich. Sprich, das gesicherte Wissen eines Menschen wäre für den Anderen bloße Fiktion. Eine Diskussion darüber wäre beliebig und erübrigte sich somit.

Jede Erkenntnis über die wahre Beschaffenheit der Realität wird im Folgenden als Wissen bezeichnet. Auf Grund unserer Biologie werden alle Informationen, die zu Wissen führen können, im Normalfall über die 5 Sinne Tasten, Schmecken, Riechen, Hören und Sehen aufgenommen und dann in unserem Gehirn elektrisch weiter verarbeitet. Nun sind diese Informationen (ebenfalls auf Grund unserer Biologie) möglicherweise unvollständig und/oder fehlerhaft. Auch werden die Informationen im Gehirn evtl. falsch prozessiert. In Abwandlung eines berühmten Zitats des Philosophen Sokrates wissen wir daher, dass wir nichts wissen können! Auch diese Erkenntnis unserer Unwissenheit selbst ist nicht zwingend gesichert. Obwohl wir also kein Wissen haben können, basieren die meisten unserer Handlungen auf Annahmen über die Beschaffenheit der Realität, die zumindest subjektiv den Anschein von Wissen erwecken. Diese Annahmen sind offensichtlich verlässlich genug, um unser individuelles Leben und das Überleben unserer Art zu ermöglichen. Wie also kommen wir zu diesen Annahmen? mehr… »


Dortmund laufen die Gläubigen weg

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/info-grafik/Daten-Spezial-Starker-Rueckgang-immer-weniger-Christen-in-Dortmund;art93158,2182003