Freitag, 19. Dezember 2014

Das nächste Treffen

Das nächste Treffen der Religionsfreien findet am 23.1. um 19h im Kulturbahnhof Bochum-Langendreer (Raum 6) statt.

Eingeladen sind alle kritisch denkenden Menschen: Konfessionsfreie, Agnostiker, Atheisten, Humanisten, Freidenker, Skeptiker usw. aber auch interessierte Nochgläubige, die es sich trauen, jahrtausende alte Dogmen kritisch zu hinterfragen.
Wir wollen aufklären und informieren – aber nicht missionieren, denn denken sollte schon jeder selbst!

Da “Religionsfrei im Revier” nicht nur einen Verband oder Verein vertritt, wäre es schön, wenn sich unsere Vielschichtigkeit auch im ausliegenden Infomaterial widerspiegeln würde. Relevante Flyer und Prospekte sind also auf jeden Fall erwünscht!

Anreisemöglichkeiten und -wege findet man hier, Rückfragen oder Kontakt bitte über: Mitteilung@Religionsfrei-im-Revier.de
Beiträge zum redaktionellen Bereich bitte an: Redaktion@Religionsfrei-im-Revier.de (Veröffentlichung bleibt vorbehalten.)
Achtung! Der Zugang zu den Räumen ist leider nicht barrierefrei. Bei Bedarf bitten wir um frühzeitige Anmeldung.


Gott, die Welt und weitere Ungereimtheiten
Das YouTube-Best-Of aus der Atheistenszene

Am Sonntag, den 21. Dezember um 18 Uhr im Sozialen Zentrum, Josephstraße 2, 44791 Bochum.
Die Gruppe Religionsfrei im Revier hat keine Mühen gescheut und die besten Köpfe der atheistischen Scene zusammengeholt: Zu Wort kommen Geistesgrößen wie: Richard Dawkins, Sam Harris, Christopher Hitchens, der Komiker George Carlin, die Protagonisten der Zeichentrickserie “Futurama” und Southpark u.v.a. In kurzweiligen kleinen Episoden zeigt der Biologe Martin Gossen sein Best of des atheistischen You-Tube- und Netzuniversums und präsentiert damit einen unterhaltsamen Abend voller kluger Gedanken, tiefsinniger Philosophie und Absurditäten rund um das Thema Gott, die Atheisten und die Welt.
Das ganze findet im Rahmen eines „gemütlichen Beisammenseins zum Jahresende“ von  Religionsfrei im Revier statt. Es wird eine nudelige Speise und Salate geben. Alle aufgeklärten Geister sind willkommen!


science slam

Wissen rockt

Der Science Slam bietet Studierenden und Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem unterhaltsamen 10-Minuten-Vortrag auf die Bühne zu bringen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente sind herzlich willkommen. Die Moderation des Journalisten und Science Slammer Sebastian Bartoschek und das Engagement verschiedener Wissenschaftler*innen lassen einen informativen und unterhaltsamen Abend erwarten. Und am Ende entscheidet das Publikum, welcher Slammer*in als Sieger*in nach Hause geht.

s.a.: bahnhof-langendreer.de/science-slam.html

Veranstaltet von boskop Kulturbüro,  Bahnhof Langendreer und Religionsfrei im Revier

Eintritt: VVK: 5 € | AK: 7 € |
Raum: Halle
Einlasszeit: 19:30
Ende:  

Mo 17. November 2014 22:00

 


Veranstaltung: Wie der Staat die Kirchen finanziert

Violettbuch reloaded

In die Frage der Öffentlichkeit von Kirchenfinanzen ist in den vergangen zwei Jahren Bewegung geraten. Nicht nur der „Protz-Bischof“ Tebartz van Elst, der es gar nicht war, hat Öffentlichkeit, Kirchenvolk und Medien aufgerüttelt, auch die (vorgebliche) Transparenz in der Veröffentlichung des Vermögens von Bistümern und Bischöflichen Stühlen werden Thema sein. Es wird im Vortrag viel Platz für Informationen und Erläuterungen sein, aber auch ein gerüttelt Spaß, den kirchlichen Finanz-Gralshütern dabei zuzusehen, wie sie meinen, etwas publik zu machen, was sie aber gar nicht tun und auch nicht wollen.

Weiterlesen im Orginal: http://www.ibka.org/node/1327


Gauck braucht Aufklärung

Wenn man den Bundespräsidenten Gauck z. Z. erlebt, dann drängt sich der Eindruck auf, dass er niemanden hat, der ihm ehrlich sagt, welche ungeheure Zumutung er für Millionen von Menschen ist, die konfessionsfrei sind. Was bedeutet es für diese Menschen, dass sie mit einem Staatsoberhaupt leben müssen, das sein Arbeitsleben lang bezahlter Mitarbeiter einer christlichen Organisation war, deren Begründer, Martin Luther, der wahrscheinlich bedeutendste Antisemit vor Adolf Hitler war? Der Protestantismus ist Teil des Christentums, das verantwortlich ist für Kreuzzüge, Massenmorde und Hexenverbrennungen. Das Christentum hat sich durch Zwangstaufungen, Repression und Verfolgung Andersgläubiger durchgesetzt. Die beiden deutschen Großkirchen sind durch ihre Kollaboration mit dem Faschismus die einzigen Großorganisationen, die den Nationalsozialismus gestärkt überstanden haben. Wenn man überlegt, welche Macht auch mehr als 200 Jahre nach der Aufklärung das organisierte Christentum in unserer Gesellschaft noch hat, dann ist verständlich, dass immer mehr Menschen sich von diesem Staat abwenden, der zu Hundert Prozent von sich Christinnen und Christen nennenden Menschen regiert wird. Kein Kabinettsmitglied auf Bundes- oder Landesebene hat sich bisher von dem Unrechtsverhalten des Christentums distanziert.


Franz Münterferings Debattenbeiträge zur Sterbehilfe

Selbstbestimmung über den eigenen Tod ist Mist –

so könnte man abgewandelt aus Münterferings Zitatensammlung (Opposition ist Mist) die Diskussionsbeiträge des SPD-Politikers Franz Münterfering zur Sterbehilfe und für ein Recht auf selbstbestimmtes Leben und Sterben nennen.

Ein Kommentar nicht nur über Franz Münterferings Debattenbeiträge zur Sterbehilfe.

on Manfred Such,

Religionsfrei im Revier

Wenn man Franz Münteferings Diskussionsbeiträge zum Thema Sterbehilfe in den letzten Wochen und besonders nach dem Tod von Udo Reiter verfolgt hat, sollte man sich ein Angebot, ihn live zu erleben, nicht entgehen lassen.

Dieses Angebot gab es letzten Donnerstag (23. 10. 2014) im “Forum der Völker” in der westfälischen, vom Katholizismus geprägten Kleinstadt Werl in Westfalen. Das Forum der Völker nannte sich bis in die 1980er Jahre noch Missionsmuseum und wird vom sogenannten Orden der Franziskaner betrieben, die dort gleichzeitig das Geschäft mit der Wallfahrt zu einer Ringpfostenstuhlmadonna in der Werler Basilika betreiben. Mitveranstalter war die Werler Volkshochschule (VHS), die sich mit der Veranstaltungsreihe “Werler Gespräche” nicht unbedingt große Verdienste im Kampf gegen den Obskurantismus erworben hat.

Die Veranstaltung war mit fast 150 Besucherinnen und Besuchern bei einem Eintrittsgeld von 5,- € ausverkauft. mehr… »


Filmvorführung “Das Leben des Brian” am Karfreitag
Die Stadt Bochum droht erneut ein Bußgeld von 1.000 Euro an

Die Initiative Religionsfrei im Revier hat am Karfreitag dieses Jahres im Sozialen Zentrum in Bochum den Film „Das Leben des Brian“ gezeigt. Das Feiertagsgesetz NRW untersagt, dass an „stillen Feiertagen“ wie dem Karfreitag auch Menschen, die keiner christlichen Konfession angehören, irgend etwas Fröhliches oder Unterhaltsames unternehmen. Gegen die Initiative ist jetzt ein Verfahren eingeleitet worden, in dem ein Bußgeld in Höhe von bis zu 1.000 Euro angedroht wird. Die Initiative hat die Filmvorführung als bewusste Provokation gegen das Feiertagsgesetz durchgeführt, um zu demonstrieren, dass auch mehr als 200 Jahre nach dem Beginn der Epoche der Aufklärung immer noch klerikale Bestimmungen in unserer Gesellschaft das Leben von Menschen gängeln.

Mit diesem gezielten Regelverstoß ist von der Initiative Religionsfrei im Revier schon im letzten Jahr versucht worden, ein Verfahren einzuleiten, mit dem vor dem Bundesverfassungsgericht geklärt werden kann, ob das Feiertagsgesetz NRW mit den Grundrechten auf Meinungs- und Religionsfreiheit zu vereinbaren ist. Die Stadt hatte aber kein Bußgeld verhängt und den von ihr zunächst beanstandeten Verstoß gegen das Feiertagsgesetz nicht geahndet. mehr… »


Reaktionen auf “Reli-adieu” in Werl

Reli adieu – Worum geht es?

Eine Erwiderung auf die Leserbriefkampagne Werler Religionslehrer
von Manfred Such

Es war scherzhaft gemeint, als ich beim Kooperationsgespräch nach der Anmeldung der Flugblattaktion bei der Polizei dem Polizeibeamten auf seine Frage, ob ich Gegendemonstrationen erwarte, erwiderte, dass ich mir vorstellen könne, dass der Werler Propst oder Religionslehrer als Gegendemonstranten auftreten könnten.

Was sich Religionslehrer dann nach typischer Anzeigerberichterstattung als Kommentar zur Flugblattaktion in selbiger Presse leisteten, habe ich mir nicht vorstellen können. Ich empfinde es als beschämend, wie sie sich äußern und das in einer Presse tun, die sie selbst in unserer gemeinsamen politischen Vergangenheit wegen tendenziöser Berichterstattung heftig kritisiert haben.

Ich hielt sie für Freunde. mehr… »


RiR beim CSD in Dortmund

Lange geplant und angemeldet war der Stand von Religionsfrei im Revier (RiR) auf dem Cristopher-Street-Day (CSD) am 23.8.2014 in Dortmund. Mit Näherrücken des Termins zeigte sich, dass sich dieser Tag letztlich zu einem politisch spannungsgeladenen Multievent bei wechselhaftem Wetter entwickelte.

Wie in der Zwischenzeit bundesweit bekannt, hat Dortmund neben der größtenteils sehr bunten Stadtgesellschaft leider auch eine farblich sehr einseitige politische Minderheit aufzuweisen. Wenn man diese farbliche Nuance nicht nur optisch mit einem großen Stoffwechelabfallprodukt vergleicht, kommt man dem Ganzen schon sehr nahe, denn es müffelt auch ganz ordentlich.

“Die Rechte” ist eine neonazistisch geprägte Partei, die sich aus den meist wegen Gewaltdelikten aufgefallenen und vielfach verurteilten ehemaligen Mitgliedern des inzwischen verbotenen “nationalen Widerstands Dortmund” (NWDO) zusammensetzt.

Nun lassen es sich diese ewig Gestrigen nicht nehmen, bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit für ihr sehr eingeschränktes und einseitiges Weltbild auf die Straße zu gehen und da bot der CSD natürlich mal wieder eine passende Gelegenheit mit braun gefärbter Einseitigkeit gegen eine, zum Glück quietschfidele, regenbogenfarbige Gemeinschaft zu demonstrieren. Denn die Kameraden wissen ja genau welche Geschlechtsteile in Deutschland zusammengehören. mehr… »