• Das nächste Treffen

    Unser nächstes Treffen findet am 24.09.’16 um 19h im Bahnhof Langendreer (Raum 6) statt. Eingeladen sind alle kritisch denkenden Menschen: Konfessionsfreie, Agnostiker, Atheisten, Humanisten, Freidenker, Skeptiker usw. aber auch interessierte Nochgläubige, die es sich trauen, jahrtausende alte Dogmen kritisch zu hinterfragen. Wir wollen aufklären & informieren – nicht missionieren, denn denken sollte schon jede*r selbst! (weiterlesen…)

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  • Ketzerisches am Sonntag

    Am kommenden Sonntag, den 14. August gibt es um 11.00 Uhr ein Treffen der Initiative Religionsfrei im Revier im Sozialen Zentrum, Bochum, Josephstr. 2. Hier wollen gottlos glückliche Menschen in Zukunft immer am zweiten Sonntag im Monat zur gleichen Zeit am selben Ort  in lockerer Runde über Aufklärerisches diskutieren oder über Klerikales lästern. Beim ersten Treffen soll soll u. a. über einen Beitrag gesprochen werden, den das ZDF kürzlich über die Initiative Religionsfrei im Revier gesendet hat.  Außerdem gibt es ein paar Kostproben aus dem Buch von Martin Luther: “Von den Juden und ihre Lügen”.  Hitler hat Luther schließlich folgendermaßen gewürdigt: „Luther war ein großer Mann, ein Riese. Mit einem Ruck durchbrach der die Dämmerung; sah er den Juden, wie wir ihn erst heute zu sehen beginnen.” Die Initiative Religionsfrei im Revier will im nächsten Jahr, wenn die ev. Kirche ihren Konfessionsgründer Luther feiert, hinterfragen, ob z. B. öffentliche Plätze, Straßen und Einrichtungen weiter nach einem Menschen benannt  werden sollen, der so viele Ungeheuerlichkeiten von sich gegeben hat. O-Ton Luther über die Juden: “Ich will meinen treuen Rat geben. Erstlich, dass man ihre Synagoge oder Schule mit Feuer anstecke, und was nicht verbrennen will, mit Erde überhäufe und beschütte, dass kein Mensch einen Stein oder Schlacke davon sehe ewiglich. Zum andern, dass man auch ihre Häuser desgleichen zerbreche und zerstöre.”

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  • Gottlos glücklich

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  • Frauenrechte und Islam

    Kopftuch und Scharia…

    Die Menschenrechtsaktivistin Mina Ahadi, Mitbegründerin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE), re­fe­rie­rt zum Thema „Frauenbild im Islam“.

    Mina Ahadi (Foto)Mina Ahadi wurde 1956 im Iran geboren und war lange Zeit in der linken Opposition gegen den Schah aktiv. Ende 1980 wurden ihr Mann sowie 5 Bekannte festgenommen und hingerichtet. Sie selbst wurde in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Sie gründete das Internationale Komitee gegen Steinigung (ICAS) und das Internationale Komitee gegen Hinrichtungen (ICAE).

    21.9., 19 Uhr Studio108 / Bahnhof Langendreer Eintritt frei

    Veranstaltet von Religionsfrei im Revier und Bahnhof Langendreer

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  • Verfassungsbeschwerde gegen das Feiertagsgesetz eingereicht

    Die Initiative Religionsfrei im Revier hat vor dem Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde gegen das Feiertagsgesetz NRW eingereicht. Um darauf hinzuweisen, in wie vielen Bereichen in Deutschland immer noch gegen die vom Grundgesetz gebotene Trennung von Staat und Kirche verstoßen wird, hat die Initiative mit Bedacht seit mehreren Jahren am Karfreitag den Film “Das Leben des Brian” gezeigt. Das Feiertagsgesetz NRW verbietet am Karfreitag “alle nicht öffentlichen unterhaltenden Veranstaltungen außerhalb von Wohnungen bis zum nächsten Tag 6 Uhr”. An diesem Tag dürfen z. B. mehr als 750 Filme nicht einmal in geschlossener Gesellschaft gezeigt werden.
    Die Initiative will vor dem Verfassungsgericht erreichen, dass diese staatliche Bevormundung mit kirchlichen Normen beendet wird. Der pluralistische Geist des Grundgesetzes verbiete es, alle Menschen unserer Gesellschaft an einem Feiertag zu zwingen, auf jede Form von kollektiver Unterhaltung zu verzichten. Die Verbindlichmachung religiöser Normen für alle Mitglieder einer Gesellschaft zeichne das Gebaren von fundamentalistischen Staaten aus. Ein freiheitlicher Staat, wie ihn das Grundgesetz definiert, habe im Gegenteil die Aufgabe, den Einzelnen vor der Übergriffigkeit von Religionsgesellschaften zu schützen und die freie Entfaltung der individuellen Freiheit zu garantieren.
    Eine Chronologie Auseinandersetzung um das Feiertagsgesetz & Das Leben des Brian
    Die Verfassungsbeschwerde im Wortlaut

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  • (Mini-)Science Slam

    Wissen rockt! bei Bochum Total

    Unser Science-Slam gibt ein Mini-Gastspiel bei Bochum Total. Die Sinologin und Japanologin Jutta Teuwsen aus Dortmund und der Bochumer Chemiker Dr. Jörg Koßmann werden aus Wissenschaft brillante Unterhaltung machen und das in jeweils nur zehn Minuten. Jutta Teuwsen wird ihre Zeit nutzen, um uns zeigen, dass die Japaner sexuell nicht absonderlicher sind als wir Europäer und warum wir den Eindruck haben, dass es anders ist. Jörg Koßmann wird uns erklären, wie man Supermaterialien entwickelt, die Extremes aushalten und wir zum Beispiel nicht fürchten müssen, dass unser Malle-Urlaub wegen Triebwerkschmelze buchstäblich ins Wasser fällt.

    14.7.’16, 17:45-18:15 Uhr, Trailer Wortschatz Bühne, Bochum-Total.de

    Wissen rockt! ist ein gemeinschaftliches Projekt vom Kulturzentrum Bahnhof Langendreer, Religionsfrei im Revier und dem Kulturbüro boskop des Akafö der Ruhruniversität Bochum.

    Update: Dr. Cosi musste leider absagen, dafür tritt Darius Rupalla mit “Drugs going Retard” auf.

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  • Der Weg nach Karlsruhe ist frei

    Verfassungsbeschwerde gegen das Feiertagsgesetz NRW
    Das Oberlandesgericht Hamm hat das Urteil des Bochumer Amtsgericht bestätigt, wonach ein Mitglied der Initiative Religionsfrei im Revier 100 Euro Bußgeld zahlen soll, weil er gegen das Feiertagsgesetz NRW verstoßen hat. Die Initiative zeigt seit 2013 regelmäßig am Karfreitag den Film das “Leben des Brian” gezeigt. Das Feiertagsgesetz NRW verbietet am Karfreitag jede Form von Unterhaltungsveranstaltung. Mehr als 750 Filmen stehen z. B. auf dem Index und dürfen nicht gezeigt werden. Die Filmvorführung war von Anfang an als gezielter Verstoß gegen das Feiertagsgesetz beabsichtigt. Die gesetzlich geregelte klerikale Bevormundung verstößt nach Ansicht der Initiative elementar gegen die Grundrechte auf Religions-, Kunst- und Meinungsfreiheit. Ziel ist es, das Feiertagsgesetz vor dem Bundesverfassungsgericht zu Fall zu bringen. Hierzu mussten zunächst die Möglichkeiten des normalen Rechtsweges ausgeschöpft werden. Das ist nun erreicht. Das Oberlandesgericht Hamm hat den “Antrag auf Zulassung der Rechtsbeschwerde” gegen das Urteil “als unbegründet verworfen”. Die Initiative kann jetzt ihre Verfassungsbeschwerde einreichen.
    Das Urteil des OLG Hamm
    Medienresonanz auf die OLG-Entscheidung

    Ein bo-special zu ‘Das Leben des Brian und das Feiertagsgesetz NRW’

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  • Science Slam

    Wissen rockt!
    Der Science Slam bietet Studierenden und Wissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem unterhaltsamen 10-Minuten-Vortrag auf die Bühne zu bringen. Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente sind herzlich willkommen.

    Die Moderation des Kabarettisten und Autors Jens Neutag und das Engagement verschiedener Wissenschaftler*innen lassen einen informativen und unterhaltsamen Abend erwarten. Und am Ende entscheidet das Publikum, welcher Slammer*in als Sieger*in nach Hause geht.

    Di 3.5. 20 Uhr VVK 5 € AK 7 €, Tickets online: http://bahnhof-langendreer.de
    Bahnhof Langendreer, Wallbaumweg 108, 44894 Bochum – Tel. 0234-6871635

    Veranstaltet von Kulturbüro boSKop, Kulturzentrum Bhf. Langendreer & Religionsfrei im Revier

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  • Werler „Erinnerungskultur“ heißt nicht nur Erinnern sondern auch Verdrängen und Vergessen!

    Fünf Jahre Planung für ein paar Stolpersteine!
    Was hat Martin Luther damit zu tun?

    von Berit & Manfred Such, 10.04.’16

    Wie die westfälische Wallfahrtsstadt Werl die Vergangenheit der Judenverfolgung in der Stadt aufarbeitet und dabei die eigene Schande, wie sie die Juden aus der Stadt vertrieben haben, ausblendet. Der Genozid an über 70 Menschen aus Werl, die auch namentlich bekannt sind und innerhalb weniger Jahre als Hexen und Zauberer in der Stadt ermordet wurden, scheint ins Vergessen zu geraten.
    Im Dezember 2011 versprach der Werler Bürgermeister, für die Werler Opfer des Nazi-Terrors und für die in Werl denunzierten, verfolgten, gefolterten und schließlich in Werl bestialisch ermordeten Opfern der sogenannten Hexenverfolgung eine würdige Gedenkkultur zu schaffen.
    Wie die Werler Presse berichtete, sei man, nun nach Jahren des Ringens, gravierend weitergekommen und das Vorgehen festgezurrt. (weiterlesen…)

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